Silbermünzen als Krisenvorsorge

Silbermünzen und Schweizer Franken in meinem Krisendepot

Es ist nun mehr als ein Jahr her, als ich mir einige Silbermünzen (auch Silberunzen genannt, da jede Silbermünze einen Feingehalt von 31,1034768 Gramm hat. Dies ist eine Unze oder oz) gekauft habe. Der Grund war natürlich die Krisenvorsorge zur Absicherung gegen eine mögliche Hyperinflation, die „normale“ zu erwartende Inflation oder einen Staatsbankrott. Einen Schein Schweizer Franken (50SFR) habe ich zur Absicherung auch umgetauscht. Silber und die Schweizer Franken sind also zugleich ein Notgroschen für die Absicherung gegen schlimme Entwicklungen (Crashs) an den Finanzmärkten und eine wertstabile Anlage gegen einen schleichenden Verlust der Kaufkraft unserer Währung. Nach einem Jahr ist es also Zeit Resume zu ziehen.

Silbermünzen zur Krisenvorsorge.

Silbermünzen zur Krisenvorsorge.

Wertentwicklung der Silbermünzen

Ich habe zwischen August 2008 und Mai 2009 nacheinander 146 Silbermünzen mit je einer Unze Gewicht gekauft. Damals wurde eine Unze Silber an den Finanzmärkten mit je 8 Euro pro Unze (August 2008) und 10 Euro pro Unze (Mai 2009) gehandelt. Natürlich kosten die Münzen mehr, da die Prägekosten, Transportkosten, Handelspanne usw noch dazu kommen. So habe ich durchschnittlich 14 Euro pro für Silbermünze bezahlt. Dies entspricht 2044 Euro in Silber. Zusätzlich habe ich noch 10 Euro Silbermünzen und ein paar kleine Silberbarren gekauft, die ich jetzt aber nicht mit in die Berechnung einbeziehen will. Heute werden die Silberunzen für rund 20 Euro pro Stück verkauft. Der Ankaufspreis der Händler liegt bei rund 19 Euro. Ich bin mir jedoch sicher, ich würde dieses Paket locker innerhalb von ein paar Tagen für 19,50 Euro pro Silberling an Privatpersonen verkaufen können. Aber nehmen wir ruhig einmal den Händlerpreis an. 146 Silbermünzen zu 19 Euro das Stück ergibt 2774 Euro. Das sind 730 Euro Wertsteigerung in dieser kurzen Zeit. Natürlich gab es zwischendurch Phasen in denen die Entwicklung nicht so rosig aussah, aber die fundamentalen Marktdaten also die Großwetterlage an den Finanzmärkten hat diese Entwicklung vorhersehbar gemacht. Eine gewisse Unsicherheit gibt es aber bei allen Anlageformen. Mein Resumee zu den Silbermünzen ist als. Silbermünzen sind als Krisenvorsorge ein sehr guter Baustein, um sich finanziell abzusichern. Selbst wenn der Wert in Euro nur stabil geblieben wäre, hätte ich die Absicherung gegen Hyperinflation und Währungsreformen gehabt (Überlegen Sie einmal wie viel eine Versicherung gegen so ein Risiko kosten würde, die es natürlich kaum gibt). Da sich die Großwetterlage an den Finanzmärkten in Hinblick auf bevorstehende Staatsbankrotte einiger Euro-Länder noch verschlechtert hat, werde ich diese Krisenvorsorge- Form weiterhin beibehalten und eventuell weiter aufstocken.

Wertentwicklung des Schweizer Frankens

Der eine 50 Schweizer Franken Schein hat in diesem einen Jahr ebenfalls eine Wertsteigerung erlebt. Für 32,95 Euro gekauft, ist er heute genau 35,39 Euro wert. Das ist natürlich kein Megagewinn, aber immerhin etwas. Die Tendenz sieht hier allerdings noch besser als beim Silber aus. Die Schweizer Nationalbank hat im vergangenen Jahr den Wert des Schweizer Frankens künstlich niedrig gehalten. Durch Käufe von 40 Mrd Euro gegen Schweizer Franken, wurde der Franken tief gehalten. Dies kann natürlich nicht ewig so weiter gehen, da die SNB auch keine unendlichen Reserven hat und natürlich die Verluste dieses Geschäftes auch begrenzen muss. Zudem flüchten immer mehr Menschen aus dem Euro und suchen Zuflucht in einer wertstabilen und unabhängigen Währung wie dem Schweizer Franken. So wie ich mit meiner kleinen 50 Franken Krisenvorsorge auch. Wegen dieser Tendenz werde ich in den kommenden Wochen weiter Schweizer Franken zukaufen. Norwegische Kronen sind für mich ebenso eine Alternative.

10 Euro Silbermünzen als Krisenvorsorge

Wie ich in dem Artikel 10 Euro Silbermünzen als Krisenvorsorge bereits geschrieben habe, wird es Anfang Juni wieder einen Ausgabetermin bei den Landeszentralbanken geben. Beim letzten Mal gab es bereits eine ewig lange Schlange. Viele alte Münzsammler sagten mir, dass noch nie so ein Andrang war. Dann bin ich sehr auf den nächsten Termin gespannt. Da viele Menschen mittlerweile große (berechtigte) Angst vor einem Wertverfall des Euros haben und durch Griechenland die Angst weiter geschürt wird, erwarte ich Ausnahmezustände vor den Landeszentralbanken.

Krisenvorsorge aber nicht nur im finanziellen Bereich

Neben der finanziellen Krisenvorsorge ist auch eine Absicherung in den anderen Bereichen des Lebens notwendig. So ist auf einen Lebensmittelvorrat zu achten. Eine Absicherung gegen soziale Unruhen erfordern auch in Deutschland einige Sicherheitsvorbereitungen. Mehr Krisenvorsorge Tipps erhalten Sie wie gewohnt unter www.Mr-Krisenvorsorge.de .

3 Responses to “Silbermünzen als Krisenvorsorge”

  1. Heliben Bernanke sagt:

    als ich noch im Sept’09 meine 65 Unzen Silberphillies á 14€ sowie 1 Unze Goldbarren á 700€ bestellte, dachte ich schon, ich wäre zu spät dran. Doch die rasante Preisentwicklung der Edelmetalle bis heute zeigt auch mir: alles richtig gemacht.
    Trotz starkem Dollar (gegenüber abwertendem Euro) zeigt die Goldnotierung von über 1230 US$ pro Unze, dass es auch in den USA an allen Ecken brennt und das trotz des derzeitigen Ablenkungsmanövers namens Griechenland und Eurobeschuß…
    best wishes, „Heli“ B.B.

  2. Hallo Heliben, :-)

    trotz Gelddrucken noch Zeit hier Kommentare zu schreiben. :-) Wie läuft die Geldpresse? Wie viele Dollar spuckt die Anlage momentan? :-)

    Wenn ich mir überlege, wie viel Geld ich in sinnlose Versicherungen stecke, ist das Geld in Silbermünzen gut angelegt. Auch das Geld, dass ich monatlich in die angebliche Rentenvorsorge stecken muss, werde ich wohl nie wieder sehen. Ich würde es lieber in Edelmetalle anlegen, um im Alter wirklich etwas zu haben.

    Viele Grüße
    Sandra (MR Krisenvorsorge)

  3. Heliben Bernanke sagt:

    Nun, landläufig sagt man uns nach, Dollars zu drucken…
    das ist aber falsch, die Wahrheit ist doch ganz profan; wir monetisieren die trashury Bonds (US-Schrott-Staatsanleihen) auf Teufel komm raus!
    Zur Zeit macht mir die Schieflage unserer FED-Bilanz echte Sorgen. Aber bisher haben wir in N.Y. noch alles hingekriegt.
    Unser Motto: Den US$ abwerten, abwerten, abwerten!
    Die EZB hat von uns gelernt und macht das jetzt praktisch genau so wie wir: Griechischen Ramsch rein in die Bilanz – und Euros raus.
    Gold und Silber als Fluchtmetalle des Big Money muss man weiterhin beobachten…
    So, Mrs. Sandra ich schliesse mit den Worten meines berühmten Vorgängers, CEO of the FED, A. Greenspan: „Falls sie mich verstanden haben sollten, habe ich mich nur nicht undeutlich genug ausgedrückt.“
    Wünsche noch ein schönes rest-weekend,
    sincerely yours,
    Ben